Only Hits
20.00€
Was passiert, wenn große Songs plötzlich ganz nah kommen? Wenn aus Welthits leise, berührende Geschichten werden? „ONLY HITS“ ist genau dieses Hörerlebnis: Lisa Wahlandt, Paulo Morello und Sven Faller nehmen ihr Publikum mit auf eine Reise zu vertrauten Melodien – und lassen sie dabei völlig neu entdecken.
Only Hits
Don’t think twice it’s alright Bob Dylan
Here there and everywhere John Lennon/Paul McCartney
House of the rising sun Traditional, The Animals
Bridge over troubled water Paul Simon
Wave by wave Morello, Wahlandt
Fever Eddie Cooley, Otis Blackwell
Throw it away Abbey Lincoln
Desafinado Antônio Carlos Jobim, Jon Hendricks, Jessie Cavanaugh
I will survive Dino Fekaris, Freddie Perren
La Isla Bonita Madonna, Patrick Leonard, Bruce Gaitsch
Wonderful World Sam Cooke, Lou Adler, Herb Albert
„Only Hits“ – Acoustic Pop Country Jazz Production
Mit diesem Album haben wir uns bewusst bekannten Songs gewidmet – und
ihnen Raum gegeben, sich neu zu entfalten. Reduziert, akustisch, stilvoll. Was
uns verbindet, ist die Freude am Erzählen. Am Zuhören. Am Weglassen. Und
daran, alten Songs neues Leben einzuhauchen – nicht lauter, sondern näher.
„Only Hits“ ist kein Best-of. Es ist ein Re-Listening.
Lisa Wahlandt entwickelt Coverversionen mit ihrem ganz eigenen Gespür – dem
unverwechselbaren Lisa-Sound. Ihre Erzählweise und Phrasing machen aus
jedem Song eine kleine Offenbarung. Paulo Morello ist hier auch mal mit Bluesund
Bluegrass-Gitarre sowie Akustikgitarren zu hören – plus natürlich seinen
feinen Jazzinterpretationen. Und Sven Faller melodisch groovend am Bass
verbindet alles mit Tiefe, Klarheit und musikalischer Weitsicht.
„Don’t Think Twice, It’s All Right“ erzählt für uns von einem heimlichen Abschied. Kein großes Drama, kein großer Knall – eher wie ein Gedankenkarussell während einer regen Fahrt im Morgengrauen. Lässig, groovegetrieben – subtil, modern, mit Understatement.
Here, There and Everywhere, einer unserer Lieblingssongs von den Beatles.
Und genau so klingt unsere Version: liebend, lebendig, schwerelos.
House of the rising sun. Wer hat es nicht irgendwann auf der Gitarre gespielt?
Es trägt für uns ein starkes inneres Bild: One foot on the platform, the other on
the train. Die Möglichkeit aufzubrechen ist da – wegzufahren, ein anderes Leben
zu beginnen. Und doch bleibt man, kehrt zurück. Dieses Spannungsfeld
zwischen Aufbruch und Verharren spiegelt sich in unserer Version auch
musikalisch wider: Man kann den Zug förmlich hören, dieses stetige Vorwärts,
das gleichzeitig eine Entscheidung einfordert.
Bridge Over Troubled Water – ein Song über Verlässlichkeit und
Unterstützung: Ich bin da, wenn du mich brauchst. Gerade in unruhigen,
traurigen Zeiten. Es war uns wichtig, ihn auf die CD zu nehmen – aber ohne
Schwere und Pathos. Unterstützung kann auch leicht, klar und positiv sein. So
entstand beim Arrangieren ganz organisch unsere Trio-Version: farbig,
beweglich und voller Energie.
Wave by Wave ist ein Bossa Nova von Paulo Morello mit einem Text von Lisa
Wahlandt. Pure Meeresstimmung: Wellen, Weite, ruhiges Unterwegssein im
Kopf. Mit Marco Lobo an den Percussions, Henning Sieverts am Bass und Chris
Gall am Piano bekommt der Song genau diese schwebende, entspannte
Bewegung.
Fever. Immer wieder mal fühlen wir uns angezogen, haben uns verliebt und
auch das ein oder andere Drama erlebt. Das Drama meint man in der
anklagenden Gitarre zu hören, die zur Stimme wie „The beauty and the biest“
wirkt. Und – den letzten Absatz musste Lisa ändern. Nicht nur „Chicks were
born to give Jacks Fever“. WE WERE BORN TO GIVE US FEVER. Das wollen wir
doch hoffen.
Throw it away. Lisa: „Als ich mein Stipendium in New York antrat und durch
die Straßen Manhattans flanierte, hörte ich grandiose JazzKlänge, näherte mich
der OpenAirBühne und erkannte die wunderbare Abbey Lincoln. Sie saß auf
einem Sessel der wie eine Art Thron wirkte, ihr Seidenschal und ihre Stimme
flüsterten im Wind. Sie sang dieses Lied. Dieser Augenblick war und ist
unauslöschlich für mich.“
Desafinado. Ein Must der brasilianischen Musikgeschichte. Wir hatten Pause
vor einem Gig in einem schönen, hellen Raum mit Blumenstrauß auf dem Tisch.
Paulo hatte seine AcousticGitarre dabei und fing zu spielen an, ich zum singen
und Sven klapperte groovend auf dem Tisch. So entstehen manchmal die
ehrlichsten Momente und die Entscheidung, dass dieses Lied einen Platz hier
finden wird.
I will survive. Zu groß, zu bekannt, zu viel Attitüde? Genau das ist der Reiz. Was
passiert, wenn man ihn ent-schleunigt? Wenn man sich auf den Text einlässt
und eine Frau einfängt, die reflektiert ist, vielleicht noch etwas zurückhaltend,
dennoch überlegen und mit einer klaren Entscheidung. „Go on now go, walk
out that door. Don’t turn around now, you’re not welcome anymore“.
La Isla Bonita. Das Arrangement war bereits da, doch die Zeit schien bis dato
noch nicht reif. Umso schöner, dass es jetzt seinen Platz gefunden hat mit
Andreas Hinterseher am Akkordeon, Henning Sieverts am Bass und Marco
Lobo an den Percussions.
Presse: Ein Hauch von Brasilien, ein Flüstern von Tango und Lisa Wahlandts
Creme Stimme machen „La Isla Bonita“ zur akustischen Sommerreise.
Wonderful World. Es gibt Zeiten für die Ukulele. Dieses Stück und die Uke
passen einfach wunderbar zusammen. Wir haben zunächst nur mit den beiden
Instrumenten und Stimme daran gearbeitet. Was wir dazu arrangierten –
handclaps, mouthclaps, zweite-, dritte- und vierte Stimmen – wurde zu einem
unberechenbaren Prozess voller Leichtigkeit und Freude. Plötzlich hatten wir
unser Duo mit einem Duo-Orchester.


